Zur REGIOALBJOBS.de Hauptseite

Familiäre Strukturen – über 18 Länder hinweg!

Rund 2.300 Menschen arbeiten an 72 Standorten in 18 Ländern der Welt für ein Unternehmen mit Hauptsitz in Metzingen: Storopack, 1874 als Familienunternehmen gegründet, ist Spezialist für Schutzverpackungen und technische Formteile. Ziel ist es, den Kunden maßgeschneiderte und flexibel einsetzbare Verpackungslösungen aus Papierpolstern, Luftkissen, PU-Schaumverpackungssystemen oder Verpackungschips zu bieten. Zur breiten Produktpalette gehören auch Thermo- und Isolierboxen. Storopack-Produkte sind darüber hinaus in der Automobilbranche gefragt, etwa als Stoßfänger und Kopfstützen.

Trotz der internationalen Ausrichtung und der Größe wird der Familienbetrieb tatsächlich nach wie vor familiär geführt. Den Zusammenhalt, der damit einhergeht, schätzt das Team besonders — denn die Hierarchien sind flach und die Entscheidungswege kurz, der Kontakt zu den Entscheidungsträgern ist persönlich und jeder Mitarbeitende wird wertgeschätzt. 

Ein Betriebsklima zum Wohlfühlen 

Es herrscht ein positives Betriebsklima, dessen Eckpfeiler Nicole Pichler bereits vor 15 Jahren in ihrer Bachelorarbeit benannt hat. Damals war sie als Studentin im dualen Studiengang BWL–Industrie bei Storopack tätig und arbeitete sieben Attraktivitätsfaktoren heraus, die Storopack als Arbeitgeber auszeichnen und an allen Standorten weltweit nach außen wie auch nach innen kommuniziert werden. Befragt hatte sie dafür Mitarbeitende auf unterschiedlichen Ebenen, von der Reinigungskraft bis hinauf ins Management. 

Nicole Pichler selbst ist das beste Beispiel für die Identifikation mit dem Arbeitgeber: Seit 18 Jahren arbeitet sie bei Storopack und ist damit eine der vielen Mitarbeitenden, die über einen langen Zeitraum für das Unternehmen tätig sind. »Es ist in der heutigen Zeit nicht mehr selbstverständlich, dass man so viele Jahre bleibt«, das weiß sie als HR Employer Branding Expert nur zu gut — und sie weiß auch, weshalb so viele Mitarbeitende Storopack über Jahrzehnte treu bleiben. Lange Betriebszugehörigkeiten werden vom Unternehmen geehrt und auch in der Mitarbeitendenzeitung erwähnt. Denn, so das Credo von Storopack: »Zufriedene Mitarbeiter sind unser größtes Potenzial.«

Damit einher geht auch, jeden Mitarbeitenden in seiner Individualität zu fördern und ihm die Möglichkeit zur Weiterbildung zu geben. »Es stehen alle Türen offen«, erklärt Nicole Pichler. Grundsätzlich erhalten die Mitarbeitenden den Freiraum, den sie brauchen, um ihre Arbeit effizient und mit der notwendigen Kreativität erledigen zu können. Deshalb versucht Storopack u. a., für jeden ein passendes Arbeitszeitmodell zu finden, um z. B. Beruf und Familie zu vereinbaren.

💡 Dieser Beitrag zeigt Ausschnitte aus einem Artikel, den Kirsten Oechsner für das #TopArbeitgeberMagazin 2024 verfasst hat. Mehr davon können Sie im kostenlosen E-Paper zur neuen Ausgabe unseres Karrieremagazins lesen.

📷 Foto: Storopack

Folgen Sie uns auf Social Media:

Weitere Blogbeiträge

Vielseitige Arbeit mit Kindern

Julian liebt seinen Beruf: »Es ist schön, mit Kindern zu arbeiten«, sagt die Pädagogische Fachkraft, wie Erzieher heute genannt werden. Wenn der 28-Jährige von seinen vielseitigen Aufgaben erzählt, ist klar, dass sich in diesem Beruf enorm viel verändert hat. Einfach nur mit Kindern spielen und mal Streit schlichten? Von wegen. Frühförderung ist ein zentrales Thema in Einrichtungen wie dem Kinderhaus Brühlstraße, einem Vorzeigeobjekt der Stadt Metzingen. Die 90 Kinder sind in vier Gruppen eingeteilt, je zwei Pädagogische Fachkräfte unter Leitung von Carolin Merkle betreuen die Drei- bis Sechsjährigen. Unter ihnen ist Julian Schmid zwar der einzige Mann – ein weiterer ist noch in Ausbildung –, aber das sieht er als Vorteil.

Weiterlesen »

Jeder zweite Arbeitnehmer wäre 2025 wechselbereit

Seit 2001 erscheint einmal im Jahr der „Gallup Engagement Index Deutschland“, eine groß angelegte Studie, die sichtbar machen soll, wie Arbeitnehmer in Deutschland zu den Unternehmen stehen, für die sie tätig sind. Erst vor wenigen Tagen erschien die neueste Ausgabe – und die Ergebnisse des Engagement Index 2024 beschäftigen nun Personalabteilungen in ganz Deutschland. Denn diese Studie zeigt: Jeder zweite Arbeitnehmer wäre 2025 einem Jobwechsel nicht abgeneigt.

Weiterlesen »

Der Teufelskreis der unbesetzten Stellen

Vom Handwerk über die Pflege bis hin zu MINT-Berufen: Vielen Unternehmen in Deutschland fällt es schwer, offene Stellen zeitnah wieder zu besetzen. Für das bestehende Team kann das zur Belastungsprobe werden. Je dünner die Personaldecke, desto größer ist oft auch die Arbeitslast, die auf die verbleibenden Mitarbeitern verteilt werden muss. Die Folgen: Steigendes Burnout-Risiko und hohe Wechselbereitschaft.

Weiterlesen »

Praktikant mit 40 – na und?

Viele wechseln im Laufe ihrer Karrierelaufbahn ihren Beruf, wagen nach längerer Pause den Neuanfang oder suchen neue Herausforderungen. Das ist spannend, kann aber auch verunsichern. Nicht wenige finden sich in der Situation wieder, dass sie sich jenseits der Dreißig noch mal wie ein Berufseinsteiger fühlen. »Aber genau das wollen viele auch!«, weiß Karriere-Coachin Pamela Grüninger. »Meine Klienten, die sich neu orientieren, sind alle sehr jung im Kopf. Sie begreifen sich als lernende Wesen, die sich gerne in Neues hineinwerfen und Freude daran haben, sich weiterzuentwickeln.«

Weiterlesen »

Warnstreik im ÖPNV: Drei Dinge, die Pendler wissen sollten

Die neue Tarifrunde läuft und das bedeutet: Wer zur Arbeit pendelt, sollte die Nachrichten genau im Blick behalten. Am vergangenen Dienstag und Mittwoch legten Busstreiks in Reutlingen und Tübingen den öffentlichen Nahverkehr still – und auch für die kommenden Wochen ist mit weiteren Warnstreiks zu rechnen.

Weiterlesen »